Als wir vor einiger Zeit im Musterhaus bei NEWE-Massivhaus waren, haben wir uns die Auswahl der Dachziegel angeschaut und die Bauherrin hat sich sofort in schnörkellose, einfache, rechteckige „Flachziegel“ verliebt. Uns war klar, wenn der Aufpreis nicht zu hoch ist, nehmen wir diese.

Nun haben wir die Tage mit unserem Dachdecker telefoniert und unseren Wunsch nach dem „Flachziegel“ Braas Turmalin geäußert. Der Dachdecker wies uns darauf hin, dass der Ziegel laut Hersteller normaler Weise erst ab 25° Dachneigung verwendet werden soll (wir haben 22°), wenn man aber einige Vorkehrungen trifft, andere Folie unter den Ziegeln, Nageldicht Flüssigkeit… dann könnte man den gewünschten Ziegel auch bei uns montieren, dies würde aber einen Mehrpreis von 2.800 Euro machen, für das extra Material und die teureren Ziegel.

Nun haben wir eine Nacht drüber geschlafen und uns doch für einen aus der Bauleistungsbeschreibung zur Auswahl stehenden Dachziegel entschieden, einerseits war es der Preis, da wir den Betrag auch gut wo anders investieren können, aber auch die Angst, dass der Ziegel bei unserer Dachneigung in (weiter) Zukunft doch noch Probleme machen könnte.

Der nun gewählte Ziegel ist ein Braas Rubin 9V, Matt engobiert in Anthrazit.

Hier die beiden Ziegel im Vergleich:

Quelle Beitragsbild: Stadt Foto erstellt von kstudio – de.freepik.com

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