Anschluss für Trinkwasser über Wasserzählerschacht

Nachdem wir am Freitag das Erste mal die Versorger angeschrieben haben, kam heute schon der erste Rückruf der Berliner Wasserbetriebe. Es ging dadrum, dass der zu überbrückende Weg von Grundstücksgrenze bis Hausanschluss mit knapp 30 Metern zu weit sei. Die Wasserbetriebe selbst verlegen den Trinkwasseranschluss nur bis maximal 15 Meter in das Grundstück rein. Da wir nach 15 Metern mitten auf dem Grundstück wären, werden wir vermutlich den Wasseranschluss durch einen Wasserzählerschacht nach 2 Metern ab Grundstücksgrenze realisieren. Dort werden wir dann vermutlich einen ca. 63 cm Durchmesser großen Deckel haben unter dem sich der 160 bis 180 cm tiefe Schacht befindet.

Anschauen kann man sich das ganze ab Seite 3 in dem Dokument “NORM für Druckrohrnetze WN225” der Berliner Wasserbetriebe.

Wie und wer die Wasserleitung von Übergabeschacht bis ins Haus verlegt, muss noch geklärt werden.

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10 Kommentare

  1. Lese ich das im Blog richtig: Ihr habt auf halbem Weg zum Haus einen Wasser(zähler)schacht in dem Trink- und Abwasser via BWB enden und von dort die Zuführung zum Haus selber übernehmen (müssen)?

    Richtig toll ist der “Rechner” der BWB ja leider nicht 😀

    1. Hallo John,
      wenn du 1,5 Meter hinter Grundstücksgrenze als “halben Weg” definierst, dann liest du das richtig. 🙂

      Bei unserer Beantragung bei denWasserbetrieben meinte man zu mir, dass die die Wasseruhr keine 25 Meter nach hinten ins Haus legen, wenn ich mich recht erinnere, maximal 15 Meter. Also mussten wir Übergabeschächte für Trink- und Abwasser herstellen lassen, wenn es so weit ist, werden wir den Graben und das Rohr für den Anschluss im Haus selbst übernehmen (müssen) oder anderweitig vergeben.

  2. hallo, wir sind auf der Suche nach einer Firma, die uns einen Übergabeschacht baut. Kannst du uns eine empfehlen? Über eine Antwort würde ich mich freiuen.
    Danke Sue

    1. Hallo Sue,
      uns wurde durch die BWB die Firma „Tief- und Rohrleitungsbau Horst Borrusch“ zugewiesen. Ob die auch „freie“ Aufträge annehmen weiß ich nicht. Soweit waren wir mit denen aber zufrieden.

  3. Hat den Schacht auch die Firma Borrusch eingebaut oder wer anders?
    Wir haben jetzt nämlich auch das Problem, dass die Wasserbetriebe einen Schacht verlangen, weil sie nicht nach hinten verlegen. Wir bauen übrigens in Kaulsdorf in der Lindenstr., Quasi um die Ecke. Wer hat euch die Baustraße hergestellt?

    1. Dann zuerst einmal: Herzlich Willkommen in der Nachbarschaft!

      Den Schacht haben die gleich mit gemacht, ich habe mir hier mal ausnahmsweise keine Nebenangebote geholt, weiß also nicht, ob der Preis „gut“ ist.

      Die Baustraße wurde durch Newe/Ney hergestellt. Hier vielleicht auch ein kleiner Tip: wenn die Position der Baustraße so ist, dass man diese später nicht für eine Einfahrt/Terrasse nutzen kann, würde ich diese auch entfernen lassen. Wir haben das mit einem Schlagbohrer/Schippe/Spaten gemacht und in die Terrasse gekippt und es war eine schei* Arbeit 😀 Eventuell kann man das auch mit nem Bagger machen, dann bekommt man es aber vermutlich nicht so sauber abgelöst und es wäre für mein Geschmack zu viel Erde im RCT. Achso und genau überlegen, ob durch die Baustraße noch ein Rohr muss. 😉

      1. Die Baustraße bleibt dann bei uns liegen und dient dann als Basis für die Bepflasterung. Allerdings haben wir genau das Problem, dass hier auch die Versorgungsleitungen drunter müssen. Die Versorger lassen sich aber Zeit. Z.Bsp. Strom 2-3 Monate nur für Angebotserstellung. 1 Monat ist schon rum. Wir müssen auch noch Schwarzdecke als Grünstreifenschutz im öffentlichen Raum aufbringen. Aber genau da müssten die Versorger auch ran um Leitungen auf Grundstück zu legen. Aber ohne die Schwarzdecke darf kein schweres Gerät nach hinten. Boden zu weich. Wir müssen aber mit den Erdarbeiten für das Fundament anfangen, da dort laut Bodengutachten noch Sand aufzufüllen ist und vorher Mutterboden raus muss. Da drehen wir uns im Kreis. Leider endet Ende des Jahres unsere Baupreisbindung, wenn mit dem Bau nicht begonnen werden kann. Durch Corona im Frühjahr hat sich alles drastisch verzögert. Fing mit der Finanzierungbearbeitung bei der Bank an, dann ewig auf Notartermin gewartet und der Vermesser hat dann auch nochmal 7 Monate gebraucht bis Grenzsteinsetzung. Überall ja Leute sind krank oder Urlaub oder oder oder. Bauantrag ist jetzt erst Mitte Oktober raus. Die Vorfreude aufs Eigenheim hat schon ordentlich gelitten.

        1. Ab da, wo die Baustraße aufgerissen wird, bleibt die Frage, in wie weit man den Teil dann wieder vernünftig verfestigt, ansonsten habt ihr ja dort eine Schwachstelle… wir hatten die gleichen Probleme, auf dem Straßenland („Grünstreifen“) wurde die Baustraße glaube ich 3 Mal aufgerissen (Strom, Telekom, Vodafone). Auf dem Bereich, wo später die Garage kommt, mussten wir die Baustraße auch aufreißen, da dort der Strom durch musste. Also haben wir dann nach dem Bau komplett zurückgebaut.
          Auf das Stromangebot mussten wir glaube ich 10 Monate warten!
          Mit wem baut ihr?

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